Mädchen mit Ziegen, 1920; © VG Bildkunst

Einfach.Magisch

Die Bildwelten Heinrich Campendonks 16.06.2018 bis 16.09.2018

Sonderausstellung

Zur Charakterisierung der Bilder Heinrich Campendonks (1889-1957) sind immer wieder Begriffe wie Traum, Magie und Mysterium herangezogen worden, um ihre beinahe surreale Ausstrahlung zu beschreiben. Die einfachen Themen erfahren eine phantastische Aufladung durch die besondere Farbigkeit und sichere Komposition der Malerei. Durch die Wiederholung einzelner Motive verknüpfen sich die Bilder untereinander zu einer eigenen bedeutungsvollen Welt. Die Beziehung von Oberfläche und Tiefe der Darstellung zeigt sich dem Betrachter als ein Rätsel: Je länger man schaut, desto geheimnisvoller und vielschichtiger werden diese Werke.

Die Ausstellung präsentiert einen weiten Überblick über das Schaffen des Künstlers, die eigene Sammlung des Museums wird durch zahlreiche internationalen Leihgaben ergänzt. Gezeigt werden Werke in vielfältigen Techniken und aus den unterschiedlichen Entwicklungsphasen. Erstmals werden Campendonks für seine Frau gemalten Postkartengrüße gezeigt, ebenso Holzschnitte mit originalen Druckstöcken. Einen Schwerpunkt bilden die wunderbaren Aquarelle um 1920, ein Höhepunkt seines Werkes. Für das Museum Penzberg nimmt natürlich der „Penzberger Reiter“ von 1918 hierunter einen besonderen Platz ein.