Das Museum beherbergt die weltweit größte Sammlung von Werken Heinrich Campendonks. Der Jüngste der Blauen Reiter wohnte ab 1911 in Sindelsdorf und von 1916 bis 1922 in Seeshaupt. Das nahegelegene Penzberg sucht er regelmäßig auf (s. Sammlungen).

Der 2016 eröffnete Zwillingsbau des Museums ist mit seiner lebendigen dunklen Klinkerfassade zu einer Attraktion im Stadtbild geworden. Der bestehende Altbau beinhaltet die Sonderausstellungen als auch die Stadtgeschichte.

Aktuell

Ausstellung
von 18.11.23
bis 25.02.24
Sonderausstellung "Magic + Cool. Malerei der Jahrtausendwende"

Was kann die Malerei noch leisten? Nachdem die Malerei zu Ende des 20. Jahrhunderts kulturpessimistisch als „tot“ erklärt wurde, ging es um die viel beschworene Jahrtausendwende mit kritischer Intensität und beachtenswertem menschlichem Welttheater weiter. Fast 100 Werke von international namhaften Künstlerinnen und Künstler wie Philip Guston, Jonathan Meese, Albert Oehlen, Daniel Richter, Sylvie Fleury u.a. verwandeln das Museum Penzberg mit ihren phantastischen, subversiven und bedenklich coolen Bildern, Aquarellen und Zeichnungen in einen spannenden Parcour durch die Denkansätze der „Nullerjahre“, die kaum 20 Jahre her sind und die einschneidende Wende von analog zu digital nicht besser visualisieren könnten. Mehr Info hier.
 

Sammlung Weber

Wir freuen uns, dass die Kunstwerke aus dem Nachlass Weber in Penzberg eingetroffen sind. Die Sammlung Weber umfasst bedeutende Künstlernamen der klassischen Moderne. Sie steht dem Museum Penzberg – Sammlung Campendonk seit kurzem als Dauerleihgabe zur Verfügung. Wir planen für 2024 eine Sommerausstellung mit ausgewählten Werken aus diesem Konvolut.
 

25. Februar
11 Uhr

Öffentliche Führung mit Sonja Allgaier in der Ausstellung "Magic + Cool" (Dauerausstellung H. Campendonk auf Anfrage)

26. Februar -
22. März 2024

Teilschließung des Museums wg. Ausstellungsumbau: Dauerausstellung Heinrich Campendonk geöffnet, Sonderausstellungsräume im Altbau geschlossen

03. März
11 Uhr

Öffentliche Führung in der Dauerausstellung Heinrich Campendonk

Ausblick

Ausstellung

von 23. März bis

23. Juni 2024

Heinz Kreutz: Frankfurt, Paris, Penzberg

Der Maler Heinz Kreutz, geb. 1923 in Frankfurt und 2016 in Antdorf/Penzberg gestorben, ist vor allem für seine neoexpressionistischen und informellen Gemälde bekannt. Er gehörte zum Kreis jener Künstler, die mit ihren ungegenständlichen Arbeiten neue Akzente in der deutschen Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg setzten. In der als Künstlergruppe wahrgenommenen „Quadriga“ stellte Kreutz 1952 erste Arbeiten aus und legte somit einen Grundstein für die Entwicklung der informellen Malerei in der jungen Bundesrepublik. Die Ausstellung stellt die wesentlichen Phasen seines Schaffens anhand seiner wichtigsten Lebensstationen Frankfurt, Paris und Penzberg vor. Neben Gemälden aus dem Früh- und Spätwerk wird auch sein grafisches Œuvre gezeigt.

In Kooperation mit dem MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg.

  

Ausstellungen

Sammlung Campendonk