Das Museum Penzberg zeigt ausgewählte Gemälde, Aquarelle und großformatige Hinterglasmalerei aus dem Bestand der weltweit größten Sammlung von Werken Heinrich Campendonks. Der Jüngste der Künstlergruppe  "Blauer Reiter" wohnte ab 1911 in Sindelsdorf und von 1916 bis 1922 in Seeshaupt. Das nahegelegene Penzberg suchte er regelmäßig auf (s. Sammlungen).

Der 2016 eröffnete Zwillingsbau des Museums ist mit seiner lebendigen dunklen Klinkerfassade zu einer Attraktion im Stadtbild geworden. Der bestehende Altbau beinhaltet die Sonderausstellungen als auch die Stadtgeschichte

"Kultur-Radeln" im Alpenvorland
Auf den Spuren des »Blauen Reiter« führen die Etappen unserer Radtouren durch die wunderbare Landschaft, die schon Franz Marc, Gabriele Münter und Wassily Kandinsky inspiriert hat - Museumsbesuch inklusive! 
Tourbeschreibung hier - Downloadlink zum Flyer hier - SZ-Artikel hier

 

Aktuell

bis 18. Okt. 2026
 
Sonderausstellung: 
Das Ende als Anfang. Bernd und Hilla Becher im Dialog mit Penzberg 
Ein Moment, der alles veränderte: Die Schließung des Bergwerks am 30. September 1966 löste in Penzberg einen wirtschaftlichen, gesellschaftlichen und städtebaulichen Wandel aus. Oberflächlich gibt es heute nur wenige Hinweise auf die Bergbau-Vergangenheit. 
Bernd und Hilla Becher (1931–2007, 1934–2015) machten diese Industrielandschaften, verschwindende Orte, zu ihrem Lebensthema. Mit präzisem Blick und unverwechselbarer Bildsprache schufen sie ein fotografisches Gedächtnis der Industriezeit. Im Museum Penzberg – Sammlung Campendonk begegnen ihre Arbeiten nun einer Stadt, deren Geschichte selbst untrennbar mit dem Bergbau verbunden ist. 
Mehr Informationen zur Ausstellung und dem Begleitprogramm finden Sie hier.
 
 Hinweis: Derzeit befindet sich stadteinwärts auf der Karlstraße eine Baustelle. Die Zufahrt zum Besucherparkplatz des Museum Penzberg sowie zum Museum Penzberg selbst ist jedoch weiterhin möglich (Anlieger). 
 
20. Sept.,
11.30 Uhr 
Öffentliche Führung in der Ausstellung “Das Ende als Anfang. Bernd und Hilla Becher im Dialog mit Penzberg" mit Sonja Allgaier
Teilnahme € 5 zzgl. Museumseintritt. Keine Anmeldung notwendig.
 
24. Sept.,
16.30 - 18 Uhr 
Kombiführung “Becher und Bergwerk" im Museum Penzberg und Bergwerksmuseum
Start im Museum Penzberg!
Mit Ilana Weinreich und Christiane Frey
Wir empfehlen die Kombikarte. Anmeldung an museum@penzberg.de
Weiterer Termin: 1. Oktober 2026

 

Ausblick

1. Okt., 
ab 18 Uhr
Kunst & Wein im Museum Penzberg
Kunst- und Kulturgenuss in gemütlicher Atmosphäre: Nach einer Kuratorenführung mit Diana Oesterle in der Ausstellung “Das Ende als Anfang. Bernd und Hilla Becher im Dialog mit Penzberg” entfalten sich bei einem Glas Wein Gespräche und Begegnungen rund um die Ausstellung. Eintritt und Führung kosten 8 € pro Person, das Glas Wein (0,2l) zwischen 5,50 und 6,50 €. Jahreskartenbesitzer und Mitglieder des Freundeskreises Heinrich Campendonk e.V. erhalten Führung und Eintritt gratis. 
Anmeldung an museum@penzberg.de
 

11.Okt.,

14 Uhr

Abteilung Bergbau im Deutschen Museum
Votrag von Dr. Michaela Meier, Deustches Museum München

Teilnahme € 5 zzgl. Museumseintritt. Verbindliche Anmeldung an museum@penzberg.de

Dauerleihgabe
der Ernst von
Siemens
Kunststiftung
Die Ernst von Siemens Kunststiftung unterstützt das Museum Penzberg durch die Sicherung eines Konvoluts expressionistischer Kleinode als Dauerleihgabe. Es handelt sich um 36 Postkarten von Heinrich Campendonk aus den Jahren 1910 bis 1917, die in fantasievoller Bildsprache Einblick in das Leben und Wirken Campendonks geben. Das Museum ist sehr dankbar für diese großzügige Geste. Aktuell ist eine Auswahl im EG des Neubaus zu sehen.
 
Sammlung
Weber
Wir freuen uns, dass die Kunstwerke aus dem Nachlass Weber dem Museum Penzberg seit 2023 zur Verfügung stehen. Die Sammlung Weber umfasst bedeutende Künstlernamen der klassischen Moderne. Einzelne Werke werden innerhalb der Ausstellungen verschiedentlich präsentiert werden.

Ausstellungen

Sammlung Campendonk