Das Museum beherbergt die weltweit größte Sammlung von Werken Heinrich Campendonks. Der Jüngste der Blauen Reiter wohnte ab 1911 in Sindelsdorf und von 1916 bis 1922 in Seeshaupt. Das nahegelegene Penzberg sucht er regelmäßig auf (s. Sammlungen).

Der 2016 eröffnete Zwillingsbau des Museums ist mit seiner lebendigen dunklen Klinkerfassade zu einer Attraktion im Stadtbild geworden. Der bestehende Altbau beinhaltet die Sonderausstellungen als auch die Stadtgeschichte.

Aktuell

Ausstellung

nur noch bis

23. Juni 2024

Heinz Kreutz: Frankfurt, Paris, Penzberg

Der Maler Heinz Kreutz, geb. 1923 in Frankfurt und 2016 in Antdorf/Penzberg gestorben, ist vor allem für seine neoexpressionistischen und informellen Gemälde bekannt. Er gehörte zum Kreis jener Künstler, die mit ihren ungegenständlichen Arbeiten neue Akzente in der deutschen Kunst nach dem Zweiten Weltkrieg setzten. In der als Künstlergruppe wahrgenommenen „Quadriga“ stellte Kreutz 1952 erste Arbeiten aus und legte somit einen Grundstein für die Entwicklung der informellen Malerei in der jungen Bundesrepublik. Die Ausstellung stellt die wesentlichen Phasen seines Schaffens anhand seiner wichtigsten Lebensstationen Frankfurt, Paris und Penzberg vor. Neben Gemälden aus dem Früh- und Spätwerk wird auch sein grafisches Œuvre gezeigt. Mehr Informationen zur Ausstellung finden Sie hier.

In Kooperation mit dem MKM Museum Küppersmühle für Moderne Kunst, Duisburg.

 

Sammlung Weber

 

Wir freuen uns, dass die Kunstwerke aus dem Nachlass Weber dem Museum Penzberg seit 2023 zur Verfügung stehen. Die Sammlung Weber umfasst bedeutende Künstlernamen der klassischen Moderne. Einzelne Werke werden innerhalb der Ausstellungen verschiedentlich präsentiert werden.

 

16. Juni, 11 Uhr

Öffentliche Führung in der Ausstellung "Heinz Kreutz" durch Alice Grubert. Dauerausstellung Heinrich Campendonk auf Anfrage. Teilnahme € 5,- zzgl. Museumseintritt. Keine Anmeldung erforderlich

21. Juni, 17-18.15 UhrMeditatives Yoga im Museum mit Natalie Stenzel, Kijana Yoga
Mehr Informationen finden Sie hier. Anmeldung unter museum@penzberg.de.
23. Juni, 11 UhrÖffentliche Führung in der Ausstellung "Heinz Kreutz" durch Alice Grubert. Dauerausstellung Heinrich Campendonk auf Anfrage. Teilnahme € 5,- zzgl. Museumseintritt. Keine Anmeldung erforderlich

Ausblick

ab 20. Juli 2024

Corita Kent. Where Have All The Flowers Gone

Die Sommerausstellung widmet sich derOrdensschwester und Leiterin der Kunstabteilung des in Los Angeles ansässigen katholischen Schulordens „Immaculate Heart of Mary“ Corita Kent (1918-1986). Als Ausnahme-Künstlerin erreichte sie mit ihrer Bildsprache im Kalifornien der 60er und 70er Jahre ein breites Publikum. Die von ihr thematisierten Kontroversen, etwa zum Massenkonsum, zur Rassendiskriminierung und Antikriegspropaganda spiegelten die gesellschaftlichen Umbrüche Amerikas wieder. In dem augenfällig bunten, tiefsinnigen Lebenswerk spiegelt sich ihr Wunsch nach Demokratie und sozialer Gerechtigkeit, nach Liebe und Frieden in einer neuen, toleranten Gesellschaft: Abstrakte Farbfelder, Sprache und Schrift, Songtexte, Werbeslogans und Bibelzitate stehen provokant nebeneinander. Corita Kent wurde damit zu einer gefeierten Professorin und Philosophin, die auch bekannte avantgardistische Persönlichkeiten wie Hitchcock, Cage und Eames in den Bann zog.

Die Ausstellung wurde durch die großzügigen Leihbereitschaft des Corita Art Center in Los Angeles, der Galerie Kaufmann Repetto in New York und Mailand, der Circle Culture Gallery in Hamburg und Berlin sowie einer privaten Sammlung in München ermöglicht. Finanziert wurde die Ausstellung durch die großzügige Unterstützung der Teiger Foundation in New York.

Ausstellungen

Sammlung Campendonk